Sozialität und Alterität

Modi sozialer Erfahrung
20,60 EUR
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  • Verlag: Suhrkamp
  • 05.03.2015
  • Buch
  • 466 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-518-29737-7
Soziale Erfahrung entspringt einem Miteinander, das die Fremdheit des Anderen weder zu integrieren noch zu eliminieren vermag. Keine Sozialität ohne Alterität, keine Alterität ohne Sozialität. Diese ungesellige Geselligkeit entfaltet sich in gemeinsamen Intentionen und Affektionen, zwischen Ich und Wir, an den Schwellen des Fremden und unter Mitwirkung der Dinge. Folgerichtig trifft in Bernhard Waldenfels' neuem Buch Phänomenologie auf Ethnologie, Psychoanalyse und Politik. In Auseinandersetzung mit Husserl, Schütz, Searle, Castoriadis, Ricœur und Foucault geht es um Normalität, Alltagsmoral, soziale Imagination, Vergessen, Erinnern und den Freimut der Rede. Der Homo respondens und die Vielstimmigkeit Europas bilden die Eckpfeiler dieser Untersuchung.
Bernhard Waldenfels, geboren 1934 in Essen ist Professor emeritus für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Im Suhrkamp Verlag sind zuletzt erschienen: Schattenrisse der Moral (stw 1813), Antwortregister (stw 1838) und Ortsverschiebungen, Zeitverschiebungen (stw 1952).