Fragmente einer Sprache der Liebe

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  • Verlag: Suhrkamp
  • 24.10.2015
  • Buch
  • 399 Seiten
  • festgebunden
  • ISBN: 978-3-518-42297-7
Aus dem Französischen von Hans-Horst Henschen und Horst Brühmann
Erweitere Neuausgabe

1977 erschien in Paris Fragments d'un discours amoureux. Das Buch erklomm unmittelbar nach seiner Veröffentlichung die ersten Plätze der Bestsellerlisten; sein Verfasser, ein bereits berühmter, weltweit geehrter Wissenschaftler und Intellektueller, wurde zum gefeierten Romancier.
Fragmente einer Sprache der Liebe gilt als das privateste und zugleich populärste Werk von Roland Barthes. Die alphabetisch geordneten sprachlichen Figuren der Lebenden - von Abhängigkeit bis Zugrundegehen - geben die Reihenfolge vor, in der die möglichen Zuwendungen zu einander Form gewinnen und Verhalten bestimmen.
Im Rahmen der Edition der legendären Pariser Seminare von Roland Barthes haben sich weitere Fragmente gefunden, die der Autor in die Erstausgabe nicht aufgenommen hat, die jedoch eine perfekte Ergänzung zum Diskurs jedes Liebenden sind. Wie setzen die Fragmente einer Sprache der Liebe ein?: »Es ist also ein Liebender, der hier spricht und sagt:«
Roland Barthes wurde am 12. November 1915 in Cherbourg geboren und starb am 26. März 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er studierte klassische Literatur an der Sorbonne und war danach als Lehrer, Bibliothekar und Lektor in Ungarn, Rumänien und Ägypten tätig. Ab 1960 unterrichtete er an der École Pratique des Hautes Études in Paris. 1976 wurde er auf Vorschlag Michel Foucaults ans Collège de France auf den eigens geschaffenen Lehrstuhl »für literarische Zeichensysteme« berufen. In Essais critiques beschäftigt sich Barthes mit dem avantgardistischen Theater. Prägend für ihn waren unter anderem Brecht, Gide, Marx, de Saussure sowie Jacques Lacans. Zudem war Barthes ein musikbegeisterter Mensch, vor allem als Pianist und Komponist.