Zur Lehre von der Geschichte und von der Freiheit

(1964/65)
24,70 EUR
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  • Verlag: Suhrkamp
  • 19.04.2011
  • Buch
  • 491 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-518-29385-0
Anfang der sechziger Jahre hielt Theodor W. Adorno an der Frankfurter Universität vier Vorlesungen, darunter die "Lehre von der Geschichte und von der Freiheit". Inhaltlich handelt es sich um eine Vorstufe der Hegel und Kant gewidmeten  Kapitel der "Negativen Dialektik" (1966), formal um improvisierte, frei gesprochene Vorträge, die es erlauben, dem Philosophen bei der Arbeit am Begriff zuzuschauen.

Der Text versammelt alle wichtigen Themen und Motive der Adornoschen Geschichtsphilosophie: das Schlüsselphänomen der Naturbeherrschung, die Kritik des Existenzials der "Geschichtlichkeit" und schließlich Adornos Opposition zu dem traditionellen Begriff von Wahrheit als einem Bleibenden, Unveränderlichen, Ungeschichtlichen.
Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen.