Hegel im Kontext

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  • Verlag: Suhrkamp
  • 25.01.2010
  • Buch
  • 229 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-518-29538-0
In diesem bereits klassischen Band zeigt Dieter Henrich, was es heißt, das Ganze von Hegels Denken durch präzise Einzelstudien zu erschließen. Nicht der philosophiegeschichtliche Überblick, sondern die genaue Analyse historischer Konstellationen und die schrittweise Rekonstruktion zentraler Argumente erweisen sich hier als Königsweg zum Verständnis des Philosophen. Dabei führt Henrich auf folgenreiche Weise begriffliche Mittel der angloamerikanischen analytischen Philosophie in die Interpretation Hegels ein und antizipiert die Ansätze seiner eigenen späteren großen Projekte zur Konstellationsforschung.

Die Neuausgabe mit einem neuen Nachwort des Autors macht die mehrfach aufgelegten, nun aber lange vergriffenen Studien wieder zugänglich. Zwischen Hölderlin und Marx, zwischen Hegels Tübinger Anfängen und der Ausarbeitung des Systems eröffnen sie Zugänge zu Hegels Texten und ihren Kontexten, die wegweisend bleiben. Bei aller historischen Akribie verlieren sie doch niemals ihre eigentliche Absicht aus den Augen: deutlich werden zu lassen, »was eigentlich vorgeht in Hegels Denken«.
Geboren am 5. Januar 1927 in Marburg, studierte Dieter Henrich von 1946 bis 1950 in Marburg, Frankfurt und Heidelberg  (u.a. bei Hans-Georg Gadamer) Philosophie. 1950 Dissertation: . Nach der Habilitation 1955/56 Lehrtätigkeiten als ordentlicher Professor in Berlin (ab 1960) und Heidelberg (ab 1965),  Gastprofessuren  in den USA ( Harvard, Columbia, University of Michigan, Yale);  1981  Berufung an die Ludwig-Maximilians-Universität in München, Ordinarius für Philosophie bis zur Emeritierung 1994. Seit 1997 Honorarprofessor an der Berliner Humboldt-Universität.