Afrikanische Philologie

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  • Verlag: Suhrkamp
  • 11.01.2016
  • Buch
  • 310 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-518-29763-6
Afrika ist kein schriftloser Kontinent, schon gar nicht, wenn man seine Nordküste miteinbezieht: In Alexandria entwickelten sich vor mehr als zwei Jahrtausenden Verfahren des Umgangs mit Schriften, die heute Philologie heißen. Robert Stockhammer diskutiert Beiträge zur afrikanischen Philologie, von Herodot über Augustinus bis Ken Saro-Wiwa und J. M. Coetzee: Epen, Romane, Reiseberichte, historische, philosophische und rhetorische Traktate. Es zeigt sich, dass Afrika jenseits von geographischen Festlegungen ein Schauplatz von Globalisierungsprozessen war und ist, die von philologischen Praktiken ebenso befördert wie reflektiert werden.
Robert Stockhammer ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der LMU München.