Agentieller Realismus

Über die Bedeutung materiell-diskursiver Praktiken
14,40 EUR
inkl. MwSt zzgl. Versand
  • Verlag: Suhrkamp
  • 07.03.2012
  • Buch
  • 122 Seiten
  • kartoniert
  • ISBN: 978-3-518-26045-6
Aus dem Englischen von Jürgen Schröder

Mit ihrem Konzept des »Agentiellen Realismus« findet Karen Barad seit einigen Jahren große Aufmerksamkeit, insbesondere unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit Diskursanalyse, Techniksoziologie und Gender Studies beschäftigten. Barads Anliegen besteht darin, das Denken über Sprache, Diskurse und Dinge auf eine radikal neue Grundlage zu stellen. In ihrem vielbeachteten Essay, mit dem nun erstmals ein Text Barads auf Deutsch vorliegt, plädiert sie ausgehend von epistemologischen Überlegungen des dänischen Physikers Niels Bohr dafür, die Grenzen zwischen den Objekten, unseren Instrumenten, der Sprache und den menschlichen Beobachtern neu zu vermessen.
Karen Barad, geboren 1956, lehrt Feminist Studies, Philosophie und History of Consciousness an der University of California in Santa Cruz. Barad, die auch in theoretischer Physik promoviert hat, trat dort die Nachfolge Donna Haraways an.